Der letzte Schmetterling in der Einflugschneise

von Nathan Ceas

 

Amanda war mehr als nervös. Es war ihr erster Arbeitstag und auch ihr erster Kunde. Seine Stimme am Telefon war sehr angenehm, beruhigend, ungehemmt. Er hatte aufgrund ihrer Kleinanzeige in einem Wochenmagazin angerufen. Und um sich abzusichern, war vereinbart, dass sie ihn zurückrufen würde. Was sie auch tat. Alles lief so, wie sie es sich vorgestellt hatte. Denn was sie zu verkaufen hatte, war, wie sie meinte, so zart und zer-brechlich wie eine Figur aus Biskuite Porzellan. Sie hat-te sich mehreren anderen Frauen angeschlossen, die sich zusammengetan hatten, um ihrem eigenen körperli-chen Spaß und Vergnügen nachzugehen. Dass sie da-bei auch noch ihr Einkommen verbessern konnten, war ein vortrefflicher Nebeneffekt. Sie hatten einen alten Bungalow gemietet und daraus eine gemütliche Bar ge-macht. Im Keller bauten sie eine Sauna, zwei Duschen und ein Vergnügungszimmer ein. Die weinrote Stoffta-pete im Clubraum, dunkle Ledersessel mit einem einla-dendem Kanapee,  ein kleiner Tresen mit den entspre-chenden Hockern wiesen auf eine erfahrene und ge-schickte Hand hin und was das aller Wichtigste war, und sehr gekonnt gelöst, ...

 

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