Eine letzte Erfüllung

von Nathan Ceas

 

Es war still. Absolut still. Es bewegten sich keine Blätter an den Bäumen Man hörte nichts. Keine Straßenbahn, keinen Bus geschweige denn eine S oder U-Bahn, keine Autos oder Lastwagen. Keine Laternen brannten, keine Leuchtreklame erhellte die Nacht. Die Schaufenster lagen im Dunkeln. Kein Mensch war zu sehen. Die Stadt lag wie leblos da. In einer Nebenstraße, in einer alten Villa, war ein Fenster erleuchtet. Es war Kerzenlicht in der Belleetage, einem schönen großen alten Zimmer, mit Stuck an der Decke. Zwei elegante alte Sessel, ein übergroßes Bett mit goldenem Kopf und Fußende und eine Chaiselongue gaben dem Zimmer eine sehr gemütliche und friedvolle Note und die im Zimmer verteilten brennenden Kerzen taten das ihre dazu.

In einem der Sessel saß ein älterer, gepflegter Herr. Sein weißes gewelltes Haar hatte er mit Wasser und einer Haarbürste glatt gekämmt. Den weißen Schnäuzer über den Lippen mit einer Bartschere gerade geschnitten. Der Raum duftete nach Lavendelwasser. Er trug einen dunkelbraunen Einreiher mit Weste, weißes Hemd und gelbe Krawatte, dazu die passenden Schuhe mit beige Socken. 

Auf dem Bett lag ein nacktes Mädchen. Sie schlief. Sie lag auf der Seite. Ihr dunkles seidenweiches Haar gab ihr Gesicht frei. Sie hatte ihre Haare zu einem Pferdeschwanz gekämmt. so dass man das wunder-schöne zarte Gesicht sehen konnte, den Mund mit den geschwungenen Lippen, das Kinn, ein Ohr und eine dünne Augenbraue. Bezaubernd.  Die Augen waren geschlossen, mussten  aber aquamarinfarben sein. Ihr Kopf lag auf ihrem abgewinkelten linken Oberarm, der rechte Oberarm lag auf ihrem Brustkorb und knickte im Ellbogen zwischen ihren Schenkeln ab, wobei die eine Hand die Scham bedeckte. Ihre Füße waren wohlgeformt und zeigten keine Druckstellen. 

Die Augen des älteren Herrn konnten sich nicht sattsehen. Immer wieder glitten sein Blick zärtlich vom Kopf bis zu den Füßen. Ihre Brüste hatten seine Traumgröße, ein wenig mehr als eine Hand voll, ihre Knospen sahen fest und hart aus, so als ob sie friere oder in Erregung sei. Er hatte den inneren Drang auf zu stehen, um ihre makellose Haut, die glatt und zart war, zu berühren. Sie war ein brünetter Typ, ihre Haut war nicht schneeweiß sondern leicht getönt. Jetzt bewegte sie sich. Sie drehte sich auf den Rücken. Sie spreizte ihre Schenkel. Sie gab ihre volle Weiblichkeit preis. Wie appetitlich sie war, fast  jüngferlich. Aus ihrer schlanken Taille sprang die Hüfte weich und weiblich hervor und verlängerte sich in zwei wollüstige wohlgeformte Schenkel, die in zwei runde weiche Knie endeten. Der ältere Herr strich sich mit seinen Händen über die Haare. Seine Augen betrachteten immer wieder diese junge lüsterne Vulva. Er glaubte zu bemerken, dass sich die kleinen Schamlippen vorwitzig glänzend zwischen die großen schoben. 

Anastasia schlief nur leicht. Sie spürte die Blicke des älteren Herrn auf ihrer Haut brennen, wie noch kein Blick sie berührt hatte. Sie loderte wie ein Feuer im Wind. Sie war so heiß und wollüstig wie noch nie in ihrem Leben. Das war für sie ein noch nie erlebtes Gefühl, ohne körperliche Berührung solch eine sexuelle Wollust zu empfinden. Hätte der ältere Herr sie jetzt berührt, sie wäre explodiert. Er hatte sie mehr als reichlich bezahlt, um sie im Schlaf ansehen zu dürfen. Er hatte ihr auch versprochen, sie sexuell im Schlaf nicht zu überfallen. Die Hausdame hatte ihn angerufen, als Anastasia auf dem Bett nackt eingeschlafen war. Bei ihm regte sich körperlich nichts mehr. Das war für ihn auch ganz in Ordnung so. Er bedauerte es nicht, denn er wollte die Kleine nicht dazu benutzen, um sich auf zu geilen. Die ewigen Frauen auf den Gemälden von Rubens, Degas, Klimt oder Renoir wollte er lebendig und körperwarm vor sich haben. Ja, es war ein Genuss. Ihre Ausstrahlung war stärker, als er es sich in seinen Vorstellungen ausgedacht hatte. Seine körperlichen Gelüste waren schon vor längerer Zeit vergangen. Und gerade deswegen konnte er endlich in aller Ruhe und mit größtem Genuss, dieses wundervolle nackte Geschöpf betrachten, was beim Sex immer verloren ging. Man war während der Aktivität total auf die physischen Abläufe fixiert und hatte selten einen unverstellten Blick auf die geliebte Gespielin der Lust. Es tauchten Bilder vor seinen Augen auf, Bilder einiger Frauen mit denen er die süßesten Stunden verlebt hatte, sei es in der Nacht oder am Tag. Aber keine von ihnen konnte sich mit dem schlafenden Mädchen vergleichen. Das lag an ihm, das wusste und spürte er. Denn letztlich hatte er den Damen seines Herzens nie Zeit gelassen, sich ihm in aller Ruhe darzubieten und sich ihm dann mit allen Sinnen und Begierden hinzugeben. Außerdem geschah ja alles im wachen Zustand. Sicherlich brannte immer ein Licht irgendwo im Zimmer, das ihm die Chance  für einen kurzen Augenblick gab, die reizvollen Teile der Sexpartnerin zu erkennen.

Der ältere Herr bemerkte, dass Körper des Mädchens sich nur kurz aber heftig aus einer Anspannung befreite und ihr Atem schwerer wurde. Dann legte sie sich auf die rechte Seite, zog die Beine an und lag in einer embryonalen Stellung. Der ältere Herr stand auf. Ging ans Bett, küsste das Mädchen auf die Stirn, nahm eine Decke, die am Fußende lag, und deckte sie zu. 

Er ging langsam aber sehr behänd für sein Alter aus der Wohnung, schloss behutsam die schwere alte Wohnungstür. Nahm jede marmorne mit Sisal belegte Stufe und verließ das Haus in einer mehr als guten Stimmung. Für ihn hatten sich seine letzten Träume erfüllt, seine Gefühle waren im Gleichklang mit ihm. Er war glücklicher als nach einem Sexualakt. Als er die Straße betrat, dröhnte ihm der Lärm der Großstadt entgegen. Die Allee war so hell beleuchtet, dass man annehmen konnte es sei Tag. Alles war in Bewegung und lebendig. Die Straßenbahn fuhr kaum hörbar durch die Allee. Aber die Autos waren die Krachmacher. Der ältere Herr stieg in seinen alten Ford Continental, den er sich aus den USA mit gebracht  und alles hatte einbauen lassen, was für den Europäischen Markt notwendig war. Es war ein interessanter Anblick, den nicht großen, schlanken alten Herrn in diesem riesigen Ami-Schlitten einsteigen zu sehen. Man konnte sich gut vorstellen, dass er von einer riesigen Vulva aufgenommen würde. Hatte er wahrhaftig existiert oder entsprang sein Leben einer Fixion

Eine letzte Erfüllungvon Nathan CeasEs war still. Absolut still. Es bewegten sich keine Blätter an den Bäumen Man hörte nichts. Keine Straßenbahn, keinen Bus geschweige denn eine S oder U-Bahn, keine Autos oder Lastwagen. Keine Laternen brannten, keine Leuchtreklame erhellte die Nacht. Die Schaufenster lagen im Dunkeln. Kein Mensch war zu sehen. Die Stadt lag wie leblos da. In einer Nebenstraße, in einer alten Villa, war ein Fenster erleuchtet. Es war Kerzenlicht in der Belleetage, einem schönen großen alten Zimmer, mit Stuck an der Decke. Zwei elegante alte Sessel, ein übergroßes Bett mit goldenem Kopf und Fußende und eine Chaiselongue gaben dem Zimmer eine sehr gemütliche und friedvolle Note und die im Zimmer verteilten brennenden Kerzen taten das ihre dazu.In einem der Sessel saß ein älterer, gepflegter Herr. Sein weißes gewelltes Haar hatte er mit Wasser und einer Haarbürste glatt gekämmt. Den weißen Schnäuzer über den Lippen mit einer Bartschere gerade geschnitten. Der Raum duftete nach Lavendelwasser. Er trug einen dunkelbraunen Einreiher mit Weste, weißes Hemd und gelbe Krawatte, dazu die passenden Schuhe mit beige Socken. Auf dem Bett lag ein nacktes Mädchen. Sie schlief. Sie lag auf der Seite. Ihr dunkles seidenweiches Haar gab ihr Gesicht frei. Sie hatte ihre Haare zu einem Pferdeschwanz gekämmt. so dass man das wunder-schöne zarte Gesicht sehen konnte, den Mund mit den geschwungenen Lippen, das Kinn, ein Ohr und eine dünne Augenbraue. Bezaubernd.  Die Augen waren geschlossen, mussten  aber aquamarinfarben sein. Ihr Kopf lag auf ihrem abgewinkelten linken Oberarm, der rechte Oberarm lag auf ihrem Brustkorb und knickte im Ellbogen zwischen ihren Schenkeln ab, wobei die eine Hand die Scham bedeckte. Ihre Füße waren wohlgeformt und zeigten keine Druckstellen. Die Augen des älteren Herrn konnten sich nicht sattsehen. Immer wieder glitten sein Blick zärtlich vom Kopf bis zu den Füßen. Ihre Brüste hatten seine Traumgröße, ein wenig mehr als eine Hand voll, ihre Knospen sahen fest und hart aus, so als ob sie friere oder in Erregung sei. Er hatte den inneren Drang auf zu stehen, um ihre makellose Haut, die glatt und zart war, zu berühren. Sie war ein brünetter Typ, ihre Haut war nicht schneeweiß sondern leicht getönt. Jetzt bewegte sie sich. Sie drehte sich auf den Rücken. Sie spreizte ihre Schenkel. Sie gab ihre volle Weiblichkeit preis. Wie appetitlich sie war, fast  jüngferlich. Aus ihrer schlanken Taille sprang die Hüfte weich und weiblich hervor und verlängerte sich in zwei wollüstige wohlgeformte Schenkel, die in zwei runde weiche Knie endeten. Der ältere Herr strich sich mit seinen Händen über die Haare. Seine Augen betrachteten immer wieder diese junge lüsterne Vulva. Er glaubte zu bemerken, dass sich die kleinen Schamlippen vorwitzig glänzend zwischen die großen schoben. Anastasia schlief nur leicht. Sie spürte die Blicke des älteren Herrn auf ihrer Haut brennen, wie noch kein Blick sie berührt hatte. Sie loderte wie ein Feuer im Wind. Sie war so heiß und wollüstig wie noch nie in ihrem Leben. Das war für sie ein noch nie erlebtes Gefühl, ohne körperliche Berührung solch eine sexuelle Wollust zu empfinden. Hätte der ältere Herr sie jetzt berührt, sie wäre explodiert. Er hatte sie mehr als reichlich bezahlt, um sie im Schlaf ansehen zu dürfen. Er hatte ihr auch versprochen, sie sexuell im Schlaf nicht zu überfallen. Die Hausdame hatte ihn angerufen, als Anastasia auf dem Bett nackt eingeschlafen war. Bei ihm regte sich körperlich nichts mehr. Das war für ihn auch ganz in Ordnung so. Er bedauerte es nicht, denn er wollte die Kleine nicht dazu benutzen, um sich auf zu geilen. Die ewigen Frauen auf den Gemälden von Rubens, Degas, Klimt oder Renoir wollte er lebendig und körperwarm vor sich haben. Ja, es war ein Genuss. Ihre Ausstrahlung war stärker, als er es sich in seinen Vorstellungen ausgedacht hatte. Seine körperlichen Gelüste waren schon vor längerer Zeit vergangen. Und gerade deswegen konnte er endlich in aller Ruhe und mit größtem Genuss, dieses wundervolle nackte Geschöpf betrachten, was beim Sex immer verloren ging. Man war während der Aktivität total auf die physischen Abläufe fixiert und hatte selten einen unverstellten Blick auf die geliebte Gespielin der Lust. Es tauchten Bilder vor seinen Augen auf, Bilder einiger Frauen mit denen er die süßesten Stunden verlebt hatte, sei es in der Nacht oder am Tag. Aber keine von ihnen konnte sich mit dem schlafenden Mädchen vergleichen. Das lag an ihm, das wusste und spürte er. Denn letztlich hatte er den Damen seines Herzens nie Zeit gelassen, sich ihm in aller Ruhe darzubieten und sich ihm dann mit allen Sinnen und Begierden hinzugeben. Außerdem geschah ja alles im wachen Zustand. Sicherlich brannte immer ein Licht irgendwo im Zimmer, das ihm die Chance  für einen kurzen Augenblick gab, die reizvollen Teile der Sexpartnerin zu erkennen.Der ältere Herr bemerkte, dass Körper des Mädchens sich nur kurz aber heftig aus einer Anspannung befreite und ihr Atem schwerer wurde. Dann legte sie sich auf die rechte Seite, zog die Beine an und lag in einer embryonalen Stellung. Der ältere Herr stand auf. Ging ans Bett, küsste das Mädchen auf die Stirn, nahm eine Decke, die am Fußende lag, und deckte sie zu. Er ging langsam aber sehr behänd für sein Alter aus der Wohnung, schloss behutsam die schwere alte Wohnungstür. Nahm jede marmorne mit Sisal belegte Stufe und verließ das Haus in einer mehr als guten Stimmung. Für ihn hatten sich seine letzten Träume erfüllt, seine Gefühle waren im Gleichklang mit ihm. Er war glücklicher als nach einem Sexualakt. Als er die Straße betrat, dröhnte ihm der Lärm der Großstadt entgegen. Die Allee war so hell beleuchtet, dass man annehmen konnte es sei Tag. Alles war in Bewegung und lebendig. Die Straßenbahn fuhr kaum hörbar durch die Allee. Aber die Autos waren die Krachmacher. Der ältere Herr stieg in seinen alten Ford Continental, den er sich aus den USA mit gebracht  und alles hatte einbauen lassen, was für den Europäischen Markt notwendig war. Es war ein interessanter Anblick, den nicht großen, schlanken alten Herrn in diesem riesigen Ami-Schlitten einsteigen zu sehen. Man konnte sich gut vorstellen, dass er von einer riesigen Vulva aufgenommen würde. Hatte er wahrhaftig existiert oder entsprang sein Leben einer Fixion.